Die Büroräume sind das Aushängeschild des Unternehmens. Nicht nur die Angestellten wollen sich wohlfühlen und in einer sauberen Umgebung arbeiten, auch Kunden schauen genau hin, wenn es um Reinheit geht.
Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Arbeitsqualität durch angesammelten Dreck als weniger gut empfunden wird, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder, Sie teilen Putzpläne ein, oder Sie engagieren eine Reinigungsfirma.
Die Vorteile eines Profiunternehmens liegen auf der Hand: Die Arbeitskräfte werden vor Einstellung genau geprüft. Vertrauenswürdige Mitarbeiter sind im harten Wettbewerb heutzutage das A und O. Des Weiteren fällt die Reinigung nicht aus, nur weil die Putzhilfe krank ist, denn ein Unternehmen hat die Ressourcen, schnell einen Ersatz zu finden und kann immer regelmäßige Arbeit gewährleisten.
Die Angestellten einer guten Reinigungsfirma absolvieren außerdem eine Schulung, statt mit alten Hausmittelchen herumzuexperimentieren und die Reinigungszunft neu zu erfinden.
Bei einer guten Reinigungsfirma sind die Angestellten haftbar und versichert, sodass eventuelle Schäden schnell und unkompliziert ersetzt werden können. Etwas ist zu Bruch gegangen? Die Versicherung des Unternehmens zahlt.
Außerdem kümmert sich eine Reinigungsfirma um die Steuern und Abgaben ihrer Angestellten, sodass Sie nicht als Arbeitgeber belangt werden können, wenn dem Raumpfleger zu viel ausbezahlt wurde und damit Steuern, Sozialversicherung und Krankenversicherung auf Sie zurückfallen.
Des Weiteren ist es ratsam, sich über die Größe der Reinigungsfirma ein Bild zu machen. Niemandem ist geholfen, wenn Sie einen Großauftrag geben, in dem fünf Mal die Woche große Büroflächen gesäubert werden sollen und das Reinigungsunternehmen, froh über einen größeren Auftrag, mit der Ausführung kaum hinterherkommt und damit die Qualität leidet.
Eine Gebäudereinigungsfirma kann Fluch und Segen sein, drum prüfe, wer sich bindet. Sie ist teurer als das Engagement einer Privatperson, garantiert dafür allerdings viele Vorteile, während man bei einer Privatperson zunächst die Katze im Sack kauft.
Etwas über den Berufszweig der Gebäudereiniger
Hier mal eine kurze Beschreibung des Berufszweiges Gebäudereiniger.
Nachdem Sie das gelesen haben, wächst vielleicht mal der Respekt gegenüber der „Putzperle“.
Gebäudereiniger sind an verschiedenen Arbeitsorten tätig, z.B. reinigen sie Krankenhäuser, Wohnanlagen, Bürogebäude oder Industriebetriebe. Je nach Aufgabe steigen Gebäudereiniger/innen dabei auch auf Gerüste, Leitern, Arbeits- oder Hebebühnen. Damit die Reinigung optimal verläuft, erstellen sie Arbeitspläne, veranschlagen Arbeitszeiten, legen die Reihenfolge von Arbeitsschritten fest und wählen für jede Oberfläche das geeignete Reinigungsmittel aus.
Meist sind sie den ganzen Tag in Bewegung: Sei es, dass sie im Bücken, Hocken oder Knien ölige Maschinen eines Industriebetriebes reinigen, in Büros EDV-Anlagen entstauben, Glasflächen wischen, Fassaden konservieren, Reinigungsmaschinen instand halten oder Grünanlagen säubern. Beim Reinigen schwer zugänglicher Stellen arbeiten Gebäudereiniger/innen oft über Kopf; ggf. müssen sie zudem schwindelfrei sein. Reinigen sie Fenster in großen Höhen, schnallen sie sich Auffanggurte und Sicherheitsgeschirr um. Bei Außenarbeiten sind sie Witterungseinflüssen ausgesetzt und achten auf entsprechende Arbeitskleidung.
Bei ihrer Tätigkeit kommen Gebäudereiniger/innen mit Schmutz, Staub, chemischen Dämpfen sowie ggf. stark riechenden und hautreizenden Reinigungsmitteln in Berührung
Ihre Arbeitszeiten richten sie nach den Bedürfnissen ihrer Kunden. So arbeiten sie häufig schon in den frühen Morgenstunden oder noch spätabends. Im Theater oder auf Messen können sie auch nachts sowie an Sonn- oder Feiertagen im Einsatz sein.
Das heißt sie machen sich krumm, müssen auch echt mal nachdenken und arbeiten, wenn wir schön schlafen.
Eine Meinung zum Nachdenken…
Lesen Sie heute eine Meinung einer Bekannten, passend zum Thema, aus der Branche der Gebäudereinigung.
Mal was zum Nachdenken für den morgigen Kaffee in der
Büroküche…
Es gibt tatsächlich anständige Berufsbezeichnungen dafür. So
heißt es korrekt „Gebäudereiniger“ und ist ein richtiger Ausbildungsberuf.
Ich bin tätig in einem Gebäudereinigungsunternehmen und ich
bin etwas irritiert, das dieser Berufszweig immer noch so wenig Anerkennung und
Akzeptanz erhält. Sauber will es jeder haben, aber nicht selbst machen. Da ruf
ich mir doch mal ‘ne Putze
Was die Reinigungskraft dann manchmal an den zu reinigenden
Plätzen vorfindet, ist eine Frechheit und manchmal auch entwürdigend.
Zum Beispiel bei einer Büroreinigung. Sie glauben gar nicht,
wie die feinen Leute sich oft hinter den Kulissen benehmen. Die Küchen sehen
aus als hätte eine Bombe eingeschlagen und die Damentoiletten sind oft gar
nicht zu genießen. Es wird immer einfach alles hingeschmissen, fallen und
stehen gelassen. Die „Putze macht das schon“.
Dabei braucht man heute schon einiges an KNOWHOW und teils
auch physikalisches Wissen, um Reinhaltung und
Pflege der verschiedenen modernen Materialien zu gewährleisten.
Es geht hier nicht nur um Sauberkeit, sondern um
Werterhaltung.
Also ich finde, dass diesen Menschen, die sich ständig mit
dem Dreck anderer Leute beschäftigen, eine gehörige Portion Respekt zusteht.
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